Plus City – die ideale Location?

Seit dem Umbau 16/17/18 bietet sich die Plus City nicht mehr nur zum Shoppen an. Mit der farbenfrohen Beleuchtung wurde auch ein kleiner Hotspot für Fotoshootings aller Art geschaffen. Ob glitzernde Swarovski Kristalle, farbenwechselnde Glasgeländer oder beleuchtete Rolltreppen – mit einem geschulten Auge findet man an jedem Eck ein Platzerl zum Fotografieren.

In Linz zählt die Plus City für mich zu den Top-Locations, die öffentlich zugänglich sind und somit auch eine gewisse Sicherheit für Model & Fotograf bieten.

Versteckte Plätze – Hidden Places

“Wer suchet der findet” – so hab ich’s mir sagen lassen. Oft findet man die besten Locations aber auch durch Zufall. So wie bei diesen Bildern. Die sind nämlich im Bereich des Hollywood Megaplex gleich am Anfang unseres Shootings entstanden. Dieses Geländer hat sich vor allem durch folgende Eigenschaften angeboten:

  • farbenfroher Hintergrund
  • viele Lichtpunkte und somit schönes Bokeh
  • neutrale Beleuchtung (Halogenspots von oben), Korrektur durch Reflektor möglich
  • keine Störung der Passanten

Da Sabrina auch kein Problem mit jeder Menge Schaulustigen hatte konnten wir gleich loslegen. Bei den meisten Shootings – vor allem bei denen mit erfahrenen Models – überlasse ich das posieren ganz den Portraitierten. Somit kann ich mich besser auf meine Aufgaben konzentrieren. Die Hauptaufgabe war es mittels einem 180x120cm Reflektor eine einigermaßen gleichmäßige Ausleuchtung des Gesichts hinzubekommen, die Kameraeinstellungen und der Fokus geht da quasi nebenbei.

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Rolltreppen – zählen die überhaupt als Location?

Nicht immer sind die Locations so glamourös wie sie auf den Bildern wirken. Für den letzten Teil unseres Shootings mussten wir z.B. das warme Zeug auspacken – denn es ging ins Parkhaus (bei -3°C). Ich bin mir sicher die meisten von euch kennen Parkhäuser. Es ist dunkel, laut und stinkt. Tja die beiden letzten Punkte treffen auf jeden Fall auch auf dieses Parkhaus zu. Doch dunkel war es nicht. Denn die Rolltreppen sind beleuchtet – und noch dazu mit kräftigen, beinahe neon-artigen Farben. Das mussten wir natürlich ausnützen.

Abwechselnd posierte die liebe Sabrina und wärmte sich auf. Denn es war kalt. A****kalt.

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Resümee

Abschließend kann man auf jeden Fall sagen, dass spontane, ungeplante Shootings eine gewisse Herausforderung bieten, die sich aber quasi immer bezahlt macht. Besonders spannend ist das Ganze dann natürlich noch, wenn man dem Model erst am selben Tag um 0200 zugesagt hat, und nach dem Shooting noch einen Ball in der Nähe fotografieren darf. Flexibilität schätze ich, sowohl bei mir als auch bei meinen Kunden. So war es mir eine riesen Freude mit der Sabrina zu arbeiten, denn sie hat sich perfekt an sämtliche Locations die wir getestet haben angepasst und ihr Bestes gegeben und ich denke das sieht man auch an den Resultaten.